Die Neue katholische Frauenbewegung

Gemeinsam unterwegs

Am 14. Juni diesen Jahres wurde in Ingolstadt die Neue katholische Frauenbewegung NkF gegründet. Sie hat sich die Madonna Salus Populi als Bild und Zeichen ihres Engagements gewählt, denn sie ist nicht nur Schutzherrin des römischen Volkes sondern – als Hodegetria – auch Wegweiserin. Und so wollen die Frauen Mariens Wort folgen: Was er euch sagt, das tut.

Maßstab ist daher der Glaube wie ihn der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt. Das bedeutet, dass der Priester als Spender der Sakramente in persona christi handelt, sodass Frauen logischerweise nicht zu Priestern geweiht werden können auch wenn der Zeitgeist das unverdrossen immer wieder lautstark verlangt. Es bedeutet auch, dass der priesterliche Zölibat ein wertvolles Geschenk ist, das dem Vorbild Jesu entspricht.

Die Mitglieder der NkF streben nicht nach kirchlichen Ämtern – wollen nicht Teil des sonst oft so heftig kritisierten Klerikalismus sein – und schauen auch da auf Maria, die Mutter der Kirche, die wie keine andere Frau auf Erden für das Amt des Priesters prädestiniert war. Doch sie blieb, was sie mit ihrem Fiat versprochen hatte: Magd des Herrn.

Die Neue katholische Frauenbewegung will das Glaubenswissen stärken, will Zeugnis geben von der Schönheit unseres Glaubens und der Freude daran. Daher ist es kein Zufall, dass die Gründung geschah als das Forum Deutscher Katholiken seinen großen 19. Kongress Freude am Glauben in Ingolstadt abhielt. Denn einen besseren Start für eine neue katholische Gruppierung kann es kaum geben.

Es geht eben auch um die Zusammenarbeit derer, denen der Glaube wichtig ist, es geht um Vernetzung und Bestärkung. So unterstützen NkF und Maria1.0 (johanna@stoehr.online) sich bereits gegenseitig. Die Gruppe um Johanna Stöhr hatte mit ihrem Namen deutlich gemacht, dass Maria sicher nicht – wie es die Feministinnen von Maria 2.0 suggerieren – ein Update braucht.

Neue Mitglieder der NkF sollten sich bitte unter nkf-zoeller@t-online.de eintragen. Natürlich können sie sich auch unter der Adresse Ursula Zöller, Karlstr.3, 63739 Aschaffenburg melden. Sprecherin ist Susanne Wenzel nkf-wenzel@t-online.de.

Übrigens zählt zu den erstaunlich vielen Tagesheiligen des 14. Juni Isabella vom Heiligen Dominikus, eine Gefährtin der Kirchenlehrerin Teresa von Avila. Gemeinsam den Weg der Heiligung zu gehen – das müsste eigentliches Ziel aller katholischen Vereinigungen sein. Denn es bedeutet ja nichts anderes als fit zu werden für unser späteres Leben bei Gott. Und das geht unter anderem auch in der Sorge um die Familie, denn – so Teresa – „auch zwischen den Kochtöpfen wandelt der Herr.

Ursula Zöller

Zuerst erschienen in: Der Fels, Ausgabe Juli 2019

Foto: Pixabay (skeeze)

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